(ET1-15) Technische und Physikalische Stromrichtung [Definition, Formeln, Beispiele, Lernclips]

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Inhaltsverzeichnis:

In diesem Kurstext erklären wir dir ausführlich worin der Unterschied zwischen der technischen und physikalischen Stromrichtung besteht. 

Für ein optimales Verständnis helfen dir in diesem Kursabschnitt drei ausführliche Videoclips und zwei anschauliche Rechenbeispiele zu dem Thema.

Mehr zu diesem Thema und der Elektrotechnik findest du im Kurs: ET1-Grundlagen der Elektrotechnik  

 

Stromrichtung – Definition

Merk’s dir!

“Die elektrische Stromrichtung gibt die Richtung des elektrischen Stroms an. Diese kann sowohl technische oder physikalisch bestimmt sein.”

 

Stromrichtung – Überblick

technische und physikalische Stromrichtung, Schema
technische und physikalische Stromrichtung

 

Die Richtung kann entweder technisch oder physikalisch angegeben werden. Deshalb spricht der Ingenieur und Techniker entweder von der

  • Technischen Richtung des Stroms

oder der

  • Physikalischen Richtung des Stroms

 

Technische Stromrichtung

Die technische Richtung des Stroms ist die konventionelle, also die von uns im Alltag genutzte Bewegungsrichtung. Sie verläuft vom Plus- zum Minuspol.

Früher war der Aufbau von Atomen noch unbekannt, weshalb man annahm, dass sich in einem geschlossenen Stromkreis positive Ladungsträger vom positiven Pol einer Spannungsquelle durch die Leitung zum negativen Pol bewegen. Darauf beruht die technische Stromrichtung. Bis zum heutigen Tag nimmt man diese Richtung auch heute noch als technische Stromrichtung. Auch in Schaltplänen verwendet man diese Richtung. 

 

Physikalische Stromrichtung

Anders verhält es sich bei der physikalischen Richtung des Stroms, diese entspricht der Bewegungsrichtung der Elektronen. Sie verläuft vom Minus- zum Pluspol.

  • Positive Ladungsträger bewegen sich in die positive Richtung.
  • Negative Ladungsträger (Elektronen) bewegen sich entgegen der positiven Richtung

 

Wie das genau aussieht, zeigt dir die nächste Abbildung:

 
technische und physikalische Stromrichtung, Unterscheidung
technische und physikalische Stromrichtung, Unterscheidung

 

Merk’s dir!

In beinahe jedem Fachbuch steht das Wort Stromrichtung für die technische Richtung des Stroms.

Bedenke: Bei Verwendung der Faust,- Hand- oder Fingerregel solltest du dich für eine der beiden Stromrichtung entscheiden. In den meisten Fällen legt man aber die technische Stromrichtung als Untersuchungsgrundlage.

 

Die richtige Richtung – Merkhilfen

Jetzt stellt sich für dich natürlich die Frage, worauf du achten musst, wenn von der Richtung des Stroms gesprochen wird.

Die nachfolgenden Punkte sollen dir eine kleine Hilfestellung bieten. 

Beispiele für Merkhilfen!

  • Stromfluss vom Pluspol zum Minuspol – es liegen positive Ladungsträger vor.

sowie

  • Stromfluss vom Minuspol zum Pluspol – es liegen negative Ladungsträger vor.

sowie

  • Außerhalb der Spannungsquelle (in den Leitungen) fließt der elektrische Strom vom Pluspol zum Minuspol

sowie

  • Innerhalb der Spannungsquelle hingegen fließt der elektrische Strom vom Minuspol zum Pluspol.

und

  • Mit Hilfe eines Pfeils wird der Richtungssinn der Stromstärke angegeben.

 

Warum unterscheidet man überhaupt zwei Richtungen?

Ganz einfach! Früher glaubte die Wissenschaft, dass Strom (Elektronen) vom Pluspol hin zum Minuspol fließt (Technische Richtung).

Und dieser Irrglaube hielt sich so lange, dass selbst als durch die Atomphysik bewiesen wurde, dass Elektronen vom Pluspol angezogen werden, also vom Minuspol zum Pluspol fließen (Physikalische Richtung), einfach bei der ursprünglichen Festlegung blieb.

 

Hä? Was ist denn jetzt richtig?

Aus den oben genannten Gründen wird dir in deiner Uni oder Technikerschule immer nur die technische Bewegungsrichtung begegnen.

 

Was kommt als Nächstes?

Nachdem du nun die Bewegungsrichtung des Stromes kennst, erklären wir dir im nächsten Kurstext ausführlich das elektrische Potential.

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